Mutter mit Kinderwagen in Radarfalle „gerast“

18. November 2019 - Krone Zeitung

Mutter mit Kinderwagen in Radarfalle „gerast“

Ist das die Retourkutsche einer jungen Mutter für Autofahrer, die in 30er-Zonen vor Kindergärten zu schnell fahren? Könnte man meinen, denn tatsächlich wurde sie in Deutschland von einer Radarfalle geblitzt - mit 61 statt erlaubter 50 km/h.

Die zuständigen Beamten staunten nicht schlecht, als sie das Foto aus der Radarbox im Bundesland Nordrhein-Westfalen auswerteten. 61 km/h, zu Fuß, mit dem Baby im Wagen und dabei so entspannt? Wie unverantwortlich ist das denn? Das werden sie sich wohl nur im Spaß gedacht haben, denn natürlich wurde der Blitzer von dem Auto im Hintergrund ausgelöst.

Der Fahrer oder die Fahrerin des VW Golf kommt straffrei davon, weder Gesicht noch Kennzeichen ist zu sehen. „15 Euro Verwarngeld wären die Konsequenz gewesen. Doch dieses Mal hat der Autofahrer Glück gehabt. Und die Beamten was zum Schmunzeln“, heißt es in der Pressemeldung der Polizei.

Witziges Detail am Rande: Das Bild entstand am 11. November 2019 - bekanntlich Karnevalsbeginn.

Selten, aber doch immer wieder kommt es zu lustigen Radarpannen. Hier geriet zum Beispiel eine Taube ins Visier der Radarkamera, ebenfalls in Nordrhein-Westfalen. Auf dem Bild ist zwar das Kennzeichen zu erkennen, aber da der Vogel das Gesicht des Lenkers verdeckt, kam er straffrei davon - mit 54 statt 30 km/h.

Verkaufen Sie Ihr Auto