
Ford kündigt fünf neue Pkw-Modelle für Europa an
Während sich die Nutzfahrzeug-Sparte Ford Pro weiterhin erfolgreich am Markt platziert, sieht es für Fords europäisches Pkw-Geschäft im Vergleich zu Konkurrenten wie VW oder Opel nicht allzu rosig aus. Entsprechend stellte die europäische Tochter des US-Riesen auch bereits den Kleinwagen Fiesta und den kompakten Focus ein, schloss das Werk in Saarlouis und baut tausende Stellen in Köln ab.
Doch es gibt auch einen Lichtblick: Bereits im November 2025 hatte Ford eine strategische Partnerschaft mit Renault angekündigt, auf deren Ampere-Plattform „zwei erschwingliche Elektroautos“ kommen sollen, das erste davon 2028. Unsere Vermutung: Ford belebt den Fiesta als technischen R5-Bruder wieder.
Im Mai 2026 lässt Ford weitere Infos zur kommenden Modelloffensive durchsickern. So seien bis Ende 2029 fünf neue Pkw in europäischer Produktion geplant. Neben dem Elektro-Kleinwagen plane man auch ein kleines Elektro-SUV (vermutlich technisch verwandt), ein neues Mitglied der Bronco-Familie sowie zwei weitere Crossover. Der Bronco-Ableger und die Crossover werden als „Multi Energy“-Modelle angekündigt, dürften also mit verschiedenen Antriebskonzepten unter einem Namen kommen.
Damit bleibt Ford seinem SUV-fokussierten Kurs treu, denn ein klassischer Kompakter und möglicher Focus-Nachfolger scheint nicht in Planung zu sein.
Schwerlast-Pick-up und günstiger E-Transporter als Ergänzung
Auch die Nutzfahrzeug-Sparte Ford Pro kündigt neue Modelle an. Einerseits den Ford Ranger Super Duty mit einer zulässigen Anhängelast von 4,5 t und einer Nutzlast von knapp zwei Tonnen, einem eigens dafür ausgelegten Heavy-Duty-Fahrwerk, einem zusätzlichen Unterbodenschutz und hoher Bodenfreiheit ab Werk. Andererseits den Ford Transit City als rein elektrisch fahrendes Flottenfahrzeug, das der Autobauer durch eine Standardkonfiguration und nur drei Varianten günstiger anbieten kann.
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