Das müssen Sie zum Autogipfel wissen

05. November 2019 - autobild

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Die Bundesregierung will mit einem "Autogipfel" die Weichen für die Mobilität der Zukunft stellen. Eines der Ziele: eine Million öffentliche E-Ladesäulen bis 2030.

Autofahrer sollen ihre E-Autos künftig in ganz Deutschland ohne lange Wartezeit aufladen können. Dieses derzeit noch utopisch klingende Ziel hat die Bundesregierung in ihrem "Masterplan Ladeinfrastruktur" definiert. Darin heißt es unter anderem: "Damit Deutschland auch weiterhin führende Automobilnation bleibt, müssen Politik und Industrie Hand in Hand an der schnellen Verbreitung von Elektrofahrzeugen arbeiten." Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte vor dem sogenannten "Autogipfel" am Abend des 4. November 2019 in Berlin in einem Video-Podcast das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 eine Million öffentliche Ladepunkte zu schaffen. Bereits im September hatte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) bei BILD am SONNTAG die gleiche Zahl genannt, allerdings schon für das Jahr 2025. Im Sommer dieses Jahres gab es nach Angaben des Energieverbandes BDEW lediglich 20.650 öffentliche Ladepunkte, immerhin ein Zuwachs von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr (13.500).

Mit E-Autos für mehr Klimaschutz

E-Mobilität spielt eine zentrale Rolle im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, mit dem Klimaziele 2030 vor allem im Verkehr erreicht werden sollen. Zu dem Treffen im Kanzleramt wurden neben der Kanzlerin, mehreren Bundesministern, Ministerpräsidenten von "Autoländern" wie Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen sowie den Spitzen von Union und SPD auch die Chefs des Autoverbandes VDA, von Autoherstellern, Zulieferern und Gewerkschaften erwartet. Die drei zentralen Themen: der Ausbau der Ladeinfrakstruktur für Elektroautos; der Beschäftigungswandel, sprich: die Jobsicherung in der Autobranche; das autonome oder vernetzte Fahren. 

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