Bei der aufwendig inszenierten Präsentation in Texas bot der neue Flitzer Manöver, die man bisher nur aus Hollywood-Filmen oder Videospielen kannte. Wie bei einem Kinderspiel kletterte der Roadster zunächst eine extrem gebogene Rampe empor, schoss am oberen Ende kopfüber in die Höhe, drehte mitten in der Luft eine rasante Schraube und setzte schließlich wieder zur kontrollierten Landung an.
Damit zeigt Tesla erstmals öffentlich ein Serienfahrzeugkonzept, das die Grenzen zwischen klassischem Straßenverkehr und Luftfahrt verschwimmen lässt.
Das technologische Geheimnis hinter den Flugeinlagen ist kein klassischer Raketenantrieb mit gefährlichem Feuerstrahl, sondern ein sogenanntes Kaltgas-Triebwerk. Das System stammt direkt aus der Raumfahrttechnik und wird von der US-Weltraumbehörde NASA genau beschrieben:
Trotz der verblüffenden Physik im Hintergrund bleibt der Antrieb im regulären Fahrbetrieb unsichtbar und greift erst bei Aktivierung der Flugfunktionen ein.
Allerdings wird keineswegs jedes Modell des neuen Roadsters abheben können. Wer fliegen will, muss zur limitierten "Rocket"-Variante greifen. Diese Sonderausführung ist nach offiziellen Angaben auf der Tesla-Webseite nicht für jedermann frei konfigurierbar, sondern bleibt vorerst ausschließlich Kunden zugänglich, die eine persönliche Einladung des Unternehmens erhalten.
Zudem dämpfen die geltenden Verkehrsgesetze verfrühte Hoffnungen auf ein bequemes Ausweichen im täglichen Berufsverkehr:
Musk selbst blickt ungeachtet aller rechtlichen Barrieren mit großem Optimismus nach vorne und betonte bei der Show: "Ihr werdet sehen, was dabei herauskommt, wenn man mit dem besten Automobilhersteller und dem besten Raketenhersteller der Welt zusammenarbeiten."
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