Lightning Strike: Diesen Stromschlag wollen wir!

05. April 2019 - Krone Zeitung

Lightning Strike: Diesen Stromschlag wollen wir!

Bereits seit 2014 bietet der amerikanische Motorradhersteller Lightning mit dem LS-218 ein rein elektrisch angetriebenes Superbike an, welches mit 351 km/h sogar Inhaber des Geschwindigkeitsrekords für E-Motorräder ist.

Mit der Strike folgt jetzt ein sportliches E-Motorrad der Mittelklasse, das gute Fahrleistungen und ordentliche Reichweiten zu moderaten Preisen bietet.

Optisch wirkt die Strike auf den ersten Blick wie ein konventionell angetriebenes, vollverkleidetes Supersportmotorrad. Doch anders als bei Modellen mit Verbrenner fehlt in diesem Fall eine Abgasanlage, zudem kommen auffällig orangefarbene Kabel aus dem Motorbereich.

Die flüssiggekühlte E-Maschine bietet Lightning in zwei Leistungsstufen mit 67 kW/90 PS beziehungsweise 90 kW/120 PS, deren Höchstgeschwindigkeit Lightning mit 217 und 240 km/h angibt. Die schnellere Variante ist zugleich das Topmodell namens Carbon Edition, das neben mehr Leistung auch die größte Batterie mit 20 Kilowattstunden verfügt. Sie erlaubt 240 bis 320 Kilometer Reichweite. Alternativ gibt es noch die Standardversion mit 10-kWh-Akku (110 bis 150 Kilometer) sowie eine Mid-Range-Variante mit 15 Kilowattstunden Speicherkapazität (170 bis 240 Kilometer). Die Carbon Edition ist serienmäßig mit Schnellladetechnik ausstaffiert, was im Idealfall die Ladezeit auf 35 Minuten verkürzt. Die anderen beiden Modelle können größere Strommengen gegen Aufpreis verdauen.

Ab Juli will Lightning die Strike in den USA anbieten. Der Basispreis liegt bei rund 11.600 Euro. Die Version mit mittlerer Reichweite wird umgerechnet knapp über 15.000 Euro kosten, die Carbon Edition um 18.000 Euro. Damit liegt die Strike preislich deutlich unter der rund 35.000 Euro teuren LS-218. Lightning hat bereits angekündigt, die Strike auch auf anderen Märkten außerhalb der USA anbieten zu wollen. Die Pläne hierzu will man allerdings erst Ende 2019 verkünden.

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