Betrunkener Biker (37) nahm Sohn (4) mit und stürzte

2 weeks, 5 days ago - 26. June 2024, heute
Ein Vater (37) fuhr mit seinem Sohn auf einem Motocross. Plötzlich verlor der Lenker die Kontrolle. Beide wurden verletzt ins Spital geliefert.

Der 37-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen fuhr am Montagabend mit seiner nicht zum Verkehr zugelassenen Motocross. Er ließ seinen Sohn (4) auf dem Tank mitfahren. Der Vierjährige trug einen Helm, sein Vater hingegen nicht.

Als sie einen Graben in Natternbach (Bez. Grieskirchen) überqueren wollten, verlor der Lenker die Beherrschung über das Fahrzeug und stürzte. Beide erlitten laut Polizei leichte Verletzungen.

"Sie hatten Abschürfungen und wurden zur Kontrolle ins Krankenhaus nach Ried gebracht", sagt eine Sprecherin zu "Heute". Ein durchgeführter Alkotest verlief positiv. Der Fahrer wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Biker stirbt vor Augen von Freund

Dramatischer Verkehrsunfall mit Todesfall in Tirol: Ein 71-Jähriger und ein 73-jähriger Deutscher fuhren am Montag gegen 16.45 Uhr jeweils mit ihren Motorrädern auf der Planseestraße von Reutte kommend in Richtung Lindhof (beide Bez. Reutte).
Der 71-Jährige kam plötzlich von der Planseestraße ab und stürzte in einen Bach. Für den Biker kam jede Hilfe zu spät.

Streit nach Unfall eskaliert – Polizist wird verletzt

Eine 19-Jährige verursachte im Bezirk Oberwart (B) betrunken einen Verkehrsunfall. Als ihr Freund am Unfallort eintraf, eskaliert die Situation.

In Riedlingsdorf (Bezirk Oberwart) kam es Montagabend zu einem Verkehrsunfall. Dabei touchierte ein VW über mehrere Meter eine Leitschiene. Ein durchgeführter Alkotest verlief bei der 19-jährigen Lenkerin positiv. Doch als kurz darauf ihr Freund am Unfallort eintraf, eskalierte die Situation.

Der 23-Jährige beschimpfte die Beamten und stellte auch trotz wiederholter Abmahnung sein aggressives Verhalten nicht ein, sondern steigerte es weiter, sodass die eingetroffene Feuerwehr mit der Bergung des Unfallfahrzeugs zuwarten musste.

Polizist bedroht und attackiert

Daraufhin griff der Mann einen Polizisten tätlich an. Der 23-Jährige wurde festgenommen, er stieß auch noch eine weitere Drohung gegen den Polizisten aus. Ein durchgeführter Alkotest verlief auch bei ihm positiv. Der angegriffene Polizist wurde im Krankenhaus Oberwart medizinisch versorgt.

Die erforderlichen Anzeigen an einerseits die Bezirkshauptmannschaft Oberwart wegen der Alkoholisierung der Fahrzeuglenkerin und andererseits an die Staatsanwaltschaft wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt bzw. gefährlicher Drohung und Körperverletzung ergehen nach Abschluss der Erhebungen.

Immer mehr Radunfälle – die häufigsten Verletzungen

Kopfverletzungen stehen – trotz Helm – an der Spitze der Sturzfolgen. Was man alles beachten muss, bevor man aufs Bike steigt.

Mountainbiken hat sich in den letzten Jahren, nicht zuletzt durch die zunehmende Nutzung von E-Bikes, deutlich vom Trend- zum Breitensport entwickelt. Besonders beliebt ist der Ritt über Stock und Stein auf kilometerlangen Trails natürlich auch bei den Gästen der alpinen Urlaubsregionen. Doch mit der wachsenden Begeisterung für diesen Sport steigt leider auch die Zahl der Unfälle. Das bestätigen auch die Erfahrungen des Klinikums Schwarzach. In dem Spital im Salzburger Pongau ist die Zahl der Radunfälle in den Sommermonaten innerhalb der letzten fünf Jahre um mehr als 30 Prozent gestiegen. Mit Abstand am häufigsten sind Kopfverletzungen zu behandeln.

"Viele schätzen ihr Können falsch ein"

"In einer Radsportsaison, also von Mai bis Oktober, werden bei uns jährlich bereits mehr als 500 Patienten nach einem Sturz ambulant oder stationär behandelt. Die Tendenz ist eindeutig steigend", sagt Primar Manfred Mittermair, Vorstand der Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie. "Das größte Risiko ist eindeutig die zu hohe Geschwindigkeit. Viele schätzen ihr Können, aber auch die Umstände, wie zum Beispiel das Fahren auf einer Schotterstraße, falsch ein."

Helm bietet Schutz, aber begrenzt

Schwere Mountainbike-Unfälle ereignen sich vor allem bei Abfahrten, dem sogenannten 'Downhill', bei denen die Biker häufig über das Lenkrad nach vorne stürzen. Sinnvollerweise tragen die meisten Trail-Biker heute einen Helm. Doch auch dieser Schutz hat seine Grenzen. Und so stehen in der Statistik des Pongauer Klinikums Kopfverletzungen mit 28 Prozent klar an der Spitze der Verletzungen nach Radunfällen. Dahinter folgen Verletzungen im Brustbereich (13 Prozent) sowie an Schultern und Oberarmen (12 Prozent). Aber auch Bauch, Ellbogen, Unterarm, Hüfte und Oberschenkel sind häufig betroffen. "Je höher die Geschwindigkeit, desto schwerer sind in der Regel die Verletzungen. Oft kommt es auch zu Mehrfachverletzungen, wir sprechen hier auch von einem Polytrauma, einem Verletzungsbild, das auch lebensbedrohlich sein kann", betont Mittermair.

Tipps für mehr Sicherheit am Mountainbike-Trail

Primar Manfred Mittermair hat einige Tipps für Mountainbike-Fans parat, um Verletzungen vorzubeugen: "Helme und Protektoren sollten gerade bei diesem Sport absolut selbstverständlich sein. Darüber hinaus müssen auch alle Sicherheitselemente am Rad selbst, wie das Reifenprofil, der Reifendruck und vor allem die Bremsen, in Ordnung sein. Auch die körperliche Fitness spielt eine wichtige Rolle, sie ist Grundvoraussetzung für diese anspruchsvolle Sportart. In der Vorbereitung auf die Saison empfiehlt sich auch ein Koordinationstraining. Ein weiterer wichtiger Faktor ist eine realistische Selbsteinschätzung; gerade in unwegsamem Gelände ist es wichtig, mit hoher Reaktionsbereitschaft rasch bremsen oder Hindernissen ausweichen zu können. Wir sehen oft ungeübte Radfahrer, die diesen Sport erstmals im Urlaub ausprobieren. Sie fahren dann mehrere Stunden am Tag, obwohl sie die Belastung im Alltag nicht gewohnt sind. Viele überschätzen hier ihre Kräfte und körperlichen Fähigkeiten."

Ihm ist es aber ein Anliegen, auch die positiven Aspekte des Bike-Sports hervorzuheben: "Die Bewegung am Fahrrad an der frischen Luft ist absolut gesund und in jeglicher Hinsicht zu befürworten. Wenn man sich an die Bedingungen anpasst und sich in allen Aspekten gut vorbereitet, wird die Verletzungsgefahr reduziert. Dann macht es große Freude und ist Menschen jeden Alters zu empfehlen!"

Lkw kracht auf Pyhrnautobahn in Auto und rast davon

Bei einem Fahrstreifenwechsel einer Autofahrerin auf der Pyhrnautobahn ist es zu einer Kollision mit einem Lkw gekommen, der Fahrerflucht beging.

Eine 55-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung lenkte am Montag gegen 16.20 Uhr ihren Pkw auf dem ersten Fahrstreifen der A9 Pyhrnautobahn in Fahrtrichtung Linz.

Hintertür touchiert

Dabei dürfte ein bislang unbekannter Lkw-Lenker laut Polizei den Fahrstreifenwechsel der 55-jährigen Pkw-Lenkerin übersehen haben, sodass er das Fahrzeug im Bereich der linken Hintertür touchierte.

In der Folge wurde die Lenkerin laut eigenen Angaben über den zweiten und dritten Fahrstreifen geschleudert, wobei sie erst mit der Front eines weiteren Lkws kollidierte und schließlich mit ihrem Fahrzeug gegen die Betonleitwand prallte.

Lkw auf der Flucht

Der unfallauslösende Lkw-Lenker beging Fahrerflucht. Ein durchgeführter Alkotest bei der 55-Jährigen sowie beim 48-jährigen Lkw-Lenker verlief negativ. Beide Lenker wurden von der Rettung zur medizinischen Abklärung in das LKH Graz gebracht.

69-Jährige von Auto erfasst – im Spital verstorben

Stunden nach einem schweren Verkehrsunfall am Montag ist eine Fußgängerin, die in der Steiermark von einem Auto erfasst wurde, im Spital verstorben.

Am Montag gegen 18 Uhr kam es wie berichtet auf der LB 54 bei Pischelsdorf im Bezirk Weiz zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Fußgängerin. Eine 69-jährige Fußgängerin wollte dabei die Fahrbahn überqueren.

Zwei ankommende Moped-Lenkerinnen hielten an und ermöglichten dies der Fußgängerin. Ein 28-jähriger Rumäne fuhr in diesem Moment allerdings mit seinem Pkw an den Mopeds vorbei und erfasste die 69-Jährige.

Die Frau erlitt schwere Verletzungen und war vor Ort nicht ansprechbar. Die schwer verletzte Person wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus Graz geflogen. Dort verstarb sie Stunden später.

122 km/h zu schnell – Kärntner (19) ist nur Schein los

Ein 19-jähriger Kärntner raste am Dienstagvormittag mit 192 km/h in eine Radarfalle. Erlaubt waren 70 km/h. Nun ist er "nur" seinen Führerschein los.

Am Dienstagvormittag führten Polizeibeamte Geschwindigkeitsmessungen auf der Packer Straße Höhe Enzelsdorf (Bezirk Völkermarkt), durch. Sie staunten nicht schlecht, als gegen 10:35 Uhr ein Pkw in der dortigen 70 km/h Beschränkung mit 192 km/h an ihnen vorbeiraste.

Der 19-jährige Lenker wurde kurz darauf an seiner Wohnadresse angetroffen. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Beim Fahrzeug handelte es sich nicht um sein Auto. Der junge Mann wird mehrfach angezeigt.

Raser (33) übertreibt auf der A2 in Kärnten völlig

Die Polizei hat am Montag einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der auf der A2 im Bereich Knoten Villach viel zu schnell unterwegs war.

Ein 33 Jahre alter Spanier lenkte seinen Pkw am Montag, gegen 20.40 Uhr, auf der A 2 im Bereich Knoten Villach, in der dortigen 80 km/h Beschränkung mit einer Fahrgeschwindigkeit von 162 km/h.

Führerschein ist weg

Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und eine Sicherheitsleistung eingehoben. Die Fahrt wurde von seiner Begleiterin fortgesetzt.

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