Mercedes ruft weltweit Viertelmillion Autos zurück

15. März 2021 - Krone Zeitung

Mercedes ruft weltweit Viertelmillion Autos zurück

Mercedes-Benz ruft wegen eines möglichen Fehlers an einem Brandschutzsystem weltweit mehr als 264 000 Autos zurück. Im Fall eines Unfalles könnte das Kältemittel der Klimaanlage einen Brand verursachen.

Ursache ist eine eventuell fehlerhafte Verbindung von Gasleitungen im sogenannten Inertisierungssystem, erklärte ein Sprecher. Das dient dazu, bei einem Unfall Argon-Gas zu verteilen, damit das R1234yf-Kältemittel der Klimaanlage bei Kontakt mit heißen Motorteilen nicht in Brand gerät.

Laut deutschem Kraftfahrt-Bundesamt sind weltweit exakt 264.393 C-Klasse- und GLC-Fahrzeuge der Baujahre 2016 bis 2020 betroffen, davon 120.766 in Deutschland. Zahlen für Österreich werden nach Angaben von Mercedes-Benz Österreich nicht ermittelt. „Aufgrund einer fehlerhaften Inertisierungsanlage besteht bei Eintreten eines Unfalls erhöhte Brandgefahr", heißt es auf kba-online.de. Als Inertisierung wird das Hinzufügen von Inertstoffen (Gas oder Pulver) bezeichnet. Die Autos sollen in der Werkstatt überprüft und mögliche Fehler an den Gasleitungen ausgebessert werden.

Ironie des Schicksals?
Nachdem die Verwendung eines anderen Kältemittels verboten worden war, hatte sich Daimler lange geweigert, R1234yf zu verwenden. Aus Sicht des Autobauers bestand die Gefahr, dass im Falle einer Entzündung etwa bei einem Unfall giftige Gase entstehen. Extra deshalb war das Inertisierungssystem entwickelt worden. Bei aktuellen Fahrzeugen ist es nach Angaben des Sprechers aufgrund einer völlig anderen Architektur nicht mehr notwendig.

Riesen-Rückruf in China
Wegen möglicher Softwareprobleme ruft Daimler in China 2,6 Millionen Mercedes-Benz-Fahrzeuge zurück. Bei einem Unfall könne es vorkommen, dass die Software nicht den korrekten Standort des Fahrzeugs übermittle, teilte die zuständige Aufsicht mit. Daimler lehnte eine Stellungnahme ab. Im Februar hatte Daimler knapp 1,3 Millionen Autos in den USA aus einem ähnlichen Grund zurückgerufen. Das Problem mit der Software solle durch ein Update behoben werden, hieß es damals.

Nachrichten per Tags

AbgasskandalALFA ROMEOAlpineAston MartinaudiAudi a6audi e-tronAudi Q4Audi Q4 e-tronAudi R8Audi Rs3Audi RS6Audi S3AutobahnBadenbatteryBentleybikeBMWBMW 2 seriesBMW 4 Seriesbmw i3BMW i4BMW ix3BMW M2BMW M3BMW M4BMW x6BMW x7BoschBrabuscampercamper vanChinaCitroenclassic carcoronaviruscustom carDaciaDacia DusterDacia SanderoDaimlerDetroit Auto ShowDeutschlandDiebstahldieselDiesel scandaldieselgateDonald TrumpDonaustadtdrag raceDucatiE-AutoE-AutoselectricElektroautoElektroautosEUEuropaEuropeevFerrariFeuerwehrFeuerwehreinsatzFiatFordFord FiestaFord Mustang Mach-EFORMEL 1FranceFrankfurt Motor ShowGeneva Motor ShowGermanyGrazhondaHybridHyundaiHyundai Ioniq 5Hyundai KonaIAAItalienJaguarJeepjobsKärntenKiaKroatienKTMLamborghiniLand RoverLand Rover DefenderLinzLKWManMaybachMazdaMazda 3Mazda CX-5MclarenMecedesMeidlingMercedesMercedes C-ClassMercedes EQCMercedes S-classMiniMISTELBACHMITSUBISHImotorcycleMotorrädMotorräderMünchenNeuwagenNiederösterreichNissanÖAMTCOBERÖSTERREICHÖFFENTLICHER VERKEHROpelOpel AstraOpel CorsaOpel MokkaOsterreichParkenparkingParkpickerlPARKPLATZParkplätzeParksheriffPeugeotPeugeot 208Peugeot 308polizeiPOLIZEIEINSATZPorschePorsche 911Porsche CayennePorsche CaymanPorsche MacanPorsche PanameraPorsche TaycanRaserrecallRED BULLRenaultRETTUNGRettungseinsatzrvSalzburgSCHWECHATSeatSkodaSkoda EnyaqSkoda FabiaSkoda Octaviasmartspy shotsST. PÖLTENStauSTEIERMARKStellantisSteyrStrafeStraßenverkehrsupercarsSUVSuzukiSwedentarifftaxitechnologyTeslaTesla model 3Tesla Model XTesla Model YtestTirolToyotaToyota Yaristrade wartuningUberUKUnfallUnited StatesURLAUBUSAVerkehrVERKEHRSSICHERHEITVerkehrsunfallVienna AutoshowvignetteVokswagenVolkswagenVolkswagen CaddyVolkswagen GolfVolkswagen ID.4Volkswagen PassatVolkswagen TiguanVolkswagen TransporterVolvoVWVW BeetleVW GolfVW ID.3VW TouaregVW TransporterWWien