„Der heimische Neuwagenmarkt hat auch im Februar im Vorjahresvergleich zugelegt“, sagt Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria. Mit 21.288 Neuwagen im Februar wurde ein Plus von 8,5 Prozent eingefahren. Der wahre Star am Firmament ist jedoch der Hybrid, denn der Anstieg geht vor allem auf Benzin-Hybride zurück. Hier gab es ein Zulassungsplus von 28,7 Prozent.
Der Siegeszug der alternativen Antriebe
Tatsächlich setzen die Österreicher immer mehr auf umweltfreundlichere Technologien. Fast zwei Drittel (61,5 Prozent) aller Neuwagen hatten in den ersten zwei Monaten einen alternativen Antrieb unter der Haube. Mit 16.178 neu zugelassenen Benzin-Hybriden wurde hier – Jänner und Februar zusammengerechnet – ein gewaltiger Sprung von 37,1 Prozent gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres gemacht.
Aber auch die reinen Elektroautos sind weiter auf der Überholspur: 9141 Stück wurden neu angemeldet, ein Plus von 13,5 Prozent. Einzig die Diesel-Hybride scheinen aus der Mode zu kommen, hier gab es einen Rückgang um 22,2 Prozent. Das liegt aber auch daran, dass die Hersteller ihre Palette an Diesel-Modellen stark zurückgefahren haben.
Der Kampf der Marken: VW bleibt vorn, BMW mit Schock
An der Spitze der Beliebtheitsskala thront unangefochten Volkswagen. Mit einem Anteil von 16,7 Prozent ist der Wolfsburger Klassiker in den ersten beiden Monten des Jahres der ungekrönte König der heimischen Garagen. Gefolgt von Škoda (11,3 Prozent) und Audi (7,5 Prozent).
Peugeot startete mit einem Zulassungs-Plus von 55 Prozent ins neue Jahr.
Während VW selbst ein starkes Plus von 25,9 Prozent verbuchte und Škoda um 11,2 Prozent zulegte, gibt es einen prominenten Verlierer: BMW. Die Neuzulassungen der Bayern brachen im Vergleich zum Vorjahr um 16,4 Prozent ein. Einen wahren Höhenflug erlebt hingegen der französische Hersteller Peugeot, der mit einem Plus von fast 55 Prozent ins Jahr gestartet ist.
Allein im Februar 2026 wurden 27.721 Kraftfahrzeuge neu zugelassen, ein Plus von 11,6 Prozent. Bei den Pkw legten die Händler 8,5 Prozent mehr Neuwagen an den Mann und die Frau. Besonders gefragt waren im Vormonat erneut die Elektroautos mit einem Plus von 4,9 Prozent und die Benzin-Hybride mit einem Sprung von 28,7 Prozent.
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