
BMW gönnt seinem Luxusliner ein Update – und das so konsequent wie nie zuvor. Hier debütiert das Technologie-Cluster der „Neuen Klasse“ in der Breite, hier wird erprobt, was morgen selbstverständlich sein soll. Das Ergebnis: ein BMW 7er, der Digitalisierung, E-Mobilität und klassische BMW-Fahrkultur vereint.
Die neu inszenierte, optional beleuchtete BMW-Niere „Iconic Glow“ trifft auf feine Kristallscheinwerfer – ein Auftritt mit Selbstbewusstsein. Großzügige, klar modellierte Flächen verleihen dem BMW 7er eine fast monolithische Präsenz, während präzise gezeichnete Leuchtengrafiken am Heck den eleganten Schlusspunkt setzen.
Wer es dynamischer mag, wählt eine der M Performance-Varianten oder ordert das M Sportpaket respektive das M Sportpaket Pro hinzu. Über 500 Außenfarben – darunter aufwendige zweifarbige BMW Individual Dual-Finish-Lackierungen – sowie serienmäßig Räder von 20 bis erstmals 22 Zoll lassen ebenfalls viel Raum für Persönlichkeit.
Im Innenraum wird der Münchner zur digitalen Bühne: Mit dem neuen BMW Panoramic iDrive und dem Operating System X hält ein Bedienkonzept Einzug, das Information und Intuition neu ausbalanciert. Herzstück ist der BMW Panoramic Vision-Anzeigenverbund: Inhalte werden auf die gesamte untere Breite der Windschutzscheibe projiziert. Relevantes liegt direkt im Sichtfeld, weitere Informationen lassen sich individuell arrangieren. Ergänzt wird das Ensemble durch ein 3D-Head-up-Display. Trotz Hightech soll sich alles angenehm selbstverständlich anfühlen.
Erstmals in der BMW 7er-Reihe ist ein serienmäßiger 14,6-Zoll-Passenger-Screen an Bord. Hier kann man auf dem Beifahrersitz streamen, spielen oder an Videokonferenzen teilnehmen. Eine integrierte Sichtschutzfunktion sorgt diskret dafür, dass Fahrer:innen sich auf das Wesentliche konzentrieren.
Für den passenden Komfort ist aufpreisfrei die adaptive Zwei-Achs-Luftfederung mit elektronisch und Rad-individuell geregelten Stoßdämpfern zuständig. Sie soll geschmeidiges Gleiten mit souveräner Stabilität verbinden. Die Adaptive Chassis Control inklusive Integral-Aktivlenkung legt laut BMW in puncto Agilität und Komfort noch einmal nach. In der Ausbaustufe „Professional“ kommt zusätzlich eine aktive Wankstabilisierung hinzu – die auch im BMW 7er ein aktives Gefühl übertragen soll.
Im Zentrum der Antriebspalette steht der BMW i7. Mit bis zu 112,5 kWh nutzbarer Batteriekapazität dank neuer Rundzellen und optimierter Zellchemie sowie mehr als 720 km WLTP-Reichweite unterstreicht er den elektrischen Anspruch der Marke in der Luxusklasse.
Drei Varianten stehen bereit: vom BMW i7 50 xDrive mit 335 kW (455 PS; 660 Nm; 121.400 Euro) über den i7 60 xDrive mit 400 kW (544 PS; 745 Nm; 140.100 Euro) bis hin zum i7 M70 xDrive mit kraftvollen 500 kW (680 PS) und 1100 Nm (182.400 Euro; alle Preise: Stand April 2026). Geladen wird jetzt mit maximal 250 kW – weiterhin auf 400-V-Basis. Das Laden von zehn auf 80 Prozent soll rund 28 min dauern. Eine intelligente Routenführung und ein vorausschauendes Wärmemanagement helfen, die Ladezeiten effizient einzuplanen.
Auch Diesel, Mild- sowie Plug-in-Hybride erhältlich
Fans klassischer Turbo-Reihensechszylinder kommen mit 740 xDrive samt 48-V-Mildhybrid (294 kW / 400 PS, 580 Nm; 117.900 Euro), 740d xDrive (230 kW / 313 PS, 670 Nm; 122.900 Euro) sowie den Plug-in-Hybriden 750e xDrive (360 kW / 489 PS, 700 Nm; 133.900 Euro) und M760e xDrive (450 kW / 612 PS, 800 Nm; 159.900 Euro; alle Preise: Stand April 2026) ebenfalls nicht zu kurz. Ein weiteres M Performance-Modell mit V8 ist für den BMW 7er bereits angekündigt. BMW bleibt damit seiner Philosophie der Technologieoffenheit und einer klar nachfrageorientierten Angebotsstrategie treu.
Auch beim assistierten Fahren zeigt der BMW 7er, was möglich ist. Der Autobahnassistent erlaubt freihändiges Fahren bis 130 km/h, Spurwechsel erfolgen per Blickbestätigung. Im Stadtverkehr unterstützen erweiterte Systeme beim Abbiegen, Einfädeln oder an Ampeln. Der Hersteller nennt dieses harmonische Zusammenspiel von Mensch und Maschine „Symbiotic Drive“. Produziert wird der neue BMW 7er im Werk Dingolfing. Seine Premiere feiert er im April 2026, die Markteinführung folgt im Juli.
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