Unfallstelle wird nach Bierkisten-Drama zu Gedenkstätte

21. May 2020 - heute

Unfallstelle wird nach Bierkisten-Drama zu Gedenkstätte

Nach dem Bierkisten-Unfall im Tiroler Wörgl, bei dem ein Lkw in einem Kreisverkehr eine riesige Ladung Bier verloren hatte, stehen viele Bierliebhaber noch immer völlig unter Schock. Der Ort des Unglücks ist nun ein Ort der Erinnerung.

Bierliebhaber nehmen Abschied! Sie kehren an jenen Ort in Wörgl zurück, an dem am Dienstag so viele Kisten voller Bier aus einem Lkw gepurzelt und auf dem harten Asphalt zerbrochen waren. An einer Stelle neben dem Kreisverkehr wurden Kerzen angezündet, Blumen abgelegt und sogar ein Kreuz aufgestellt. Auch eine Bier-Flasche der Marke "Zipfer" wurde als Erinnerung neben den brennenden Kerzen liebevoll platziert.

Wie es zu dem tragischen Unfall am Dienstag - es war der 19. Mai - gekommen war, ist weiterhin nicht bekannt. Das spielt für die Bier-Freunde aber offenbar auch keine Rolle. Die Unfallstelle ist nun zu einer echten Gedenkstätte geworden, wie die obigen Bilder in der Diashow zeigen. Die Aktion soll aber (vermutlich) nicht traurig machen, sondern eher für Schmunzeln sorgen. Offenbar mit Erfolg! Zahlreiche Pkw-Lenker fahren an der Stelle vorbei und können sich beim Anblick der Kerzen und des Bieres ein Lächeln nicht verkneifen. Wer auf so rührende Weise Abschied von dem zerbrochenen Bier nimmt, ist aber unklar. Die Person(en) dürfte(n) aber offenbar eine ganz besondere Verbindung zum flüssigen Gold der Marke "Zipfer" gehabt haben.

Ladung nicht richtig gesichert?

Wie "Heute" berichtete, passierte der Unfall Dienstagfrüh in Wörgl. Aus bisher ungeklärter Ursache hatte sich in einem Kreisverkehr der Autobahnabfahrt Wörgl-Ost (Bezirk Kufstein) eine Bierladung eines Lkws auf die Straße entleert. Zahlreiche Kisten durchschlugen die Seitenwand des Lkw-Anhängers und landeten auf dem Asphalt. Ein großer Teil der Flaschen landete auf dem Grünstreifen und entging so einem tragischen Ende. Trotzdem, einige Liter sind wohl unwiederbringlich verloren.

Die Unfallursache ist noch unklar. Überhöhte Geschwindigkeit beim Einfahren in den Kreisverkehr oder eine falsche Sicherung der Ladung könnten mögliche Ursachen für den entstandenen Scherbenhaufen sein. Der Schaden lässt sich derzeit noch nicht beziffern, Menschen wurden keine verletzt.

 

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