Dodge Charger: Muscle Car auf dem Weg nach Europa?

8 hours ago - 03. February 2026, Kleine Zeitung
Dodge Charger: Muscle Car auf dem Weg nach Europa?
Das Dodge Charger könnte offiziell nach Europa kommen – und zwar nicht nur in seiner Elektrovariante, sondern auch als Verbrenner.

So bekäme man auch hierzulande ein echtes Muscle Car (abseits des Ford Mustang), ohne zum Grauimporteur zu gehen und könnte einen offiziellen Händler ansteuern. Das bestätigte Tim Kuniskis, Chef der nordamerikanischen Stellantis-Marken, im Gespräch mit auto-medienportal.net.

„Wir haben von Anfang an geplant, dass der Charger auch den europäischen Vorschriften entspricht”, sagte Kuniskis. „Das gilt sowohl für die elektrische Version als auch für den Verbrenner.”

Sollte der drei- und fünftürig gebaute Charger in Europa angeboten werden, würden die europäischen Straßen um eine US-amerikanische Ikone bereichert. Engster Wettbewerber wäre der Ford Mustang, dessen Elektrovariante sich allerdings als SUV präsentiert, das mit dem zweitürigen Coupé und dem Cabrio nur den Namen gemein hat. Anders der Dodge Charger: Das Stufenheck-Modell ist in beiden Karosserieformen bis auf die Anzahl der Türen identisch.

Der neue Charger tritt in große Fußstapfen: Stolze 18 Jahre lang war der Vorgänger vom Band gerollt, das von ihm abgeleitete Coupé, das bislang auf den Namen Challenger hörte, brachte es auf immerhin 15 Jahre Bauzeit. Die Verkaufszahlen waren bis zum Schluss hoch, nicht zuletzt weil die Kundschaft davon ausgegangen war, dass die aktuelle Nachfolgebaureihe nur noch mit Elektroantrieb angeboten würde.

Der V8 bleibt nicht nur ein Traum

Doch tatsächlich gibt es neben der ursprünglich eingeführten Elektroversion seit Kurzem auch einen in zwei Leistungsstufen angebotenen Reihensechszylinder-Biturbo-Motor. In absehbarer Zeit dürfte auch wieder ein Hemi-V8 angeboten werden. Die Nachfrage nach den Verbrenner-Varianten ist in den USA enorm, während sich die Elektrovariante nur mit fünfstelligen Rabatten an den Kunden bringen lässt

Der zweitürige Charger mit 550-PS-Sechszylinder kostet in den USA umgerechnet 46.000 Euro. Wenn dieses Modell nach Europa kommt, dürften die Preise hier deutlich höher liegen, vor allem wegen der EU-spezifischen Abgaben für klassische Verbrenner – und in Österreich wegen der NoVA. Einen exakten Termin für die Markteinführung gibt es allerdings noch nicht. (aum/Jens Meiners)

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