
Optisch bleibt es bei Feinschliff: Der Singleframe ist nun in Wagenfarbe lackiert, modifizierte Elemente wie Dachkantenspoiler und Heckdiffusor sollen die Aerodynamik verbessern. Optional erhältliche Matrix-LED-Scheinwerfer und OLED-Rückleuchten bieten individualisierbare Lichtsignaturen. Hinzu kommen erweiterte Lichtfunktionen, darunter eine Annäherungserkennung, die nachfolgende Fahrzeuge bei zu geringem Abstand warnt.
Im Innenraum führt Audi eine neue Displaylandschaft ein. Kombiinstrument (11,9 Zoll) und zentraler Touchscreen (12,8 Zoll) teilen sich nun eine Panorama-Glaswand, optional ergänzt ein Beifahrertouchscreen (12 Zoll) das Setup. Ebenfalls verfügbar ist ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktionen, das Navigationshinweise ins Sichtfeld projiziert. Ein KI-gestützter Sprachassistent erweitert die Bedienmöglichkeiten.
Überarbeitet wurden zudem Mittelkonsole und Luftausströmer, die Klimabedienung wandert vollständig in den Screen. Das sorgt für ein aufgeräumteres Cockpit. Zum Glück unverändert bleibt der Blinkerhebel bzw. bleiben überhaupt die Lenkstockhebel erhalten. Es war zu befürchten, dass der Q4 die unpraktische Neukonstruktion aus dem neuen Q3 bekommt.
In den Ablagen stehen laut Audi 25 Liter mehr Volumen zur Verfügung. Das Kofferraumvolumen liegt bei 515 Litern (-20) beziehungsweise maximal 1487 Litern (+27). Die elektrische Heckklappe gehört künftig zur Serienausstattung. Zur Komfortausstattung zählen außerdem zwei gekühlte Smartphone-Ladeschalen und zusätzliche USB-C-Anschlüsse. Neue Softoberflächen sollen für einen wertigeren Eindruck sorgen.
Dank neuer Zellchemie und neuem Thermomanagement kann der Q4 weiter als bisher stromern. Die Basis mit 63 kWh brutto bietet bis zu 451 Kilometer Reichweite (+ 30 Kilometer). Alternativ stehen 82 kWh brutto für bis zu 592 Kilometer zur Wahl. Die abrufbare Leistung beim Schnellladen steigt beim Topmodell Quattro Performance von 175 auf 185 kW. Bei den schwächeren Versionen sind es 160 bzw. 165 kW. Das Vorkonditionieren der Batterie für Ladevorgänge kann der Fahrer manuell einleiten. Neu sind die bidirektionalen Ladefunktionen V2L und V2H. Für erstere bietet Audi eine 230-Volt-Steckdose sowie einen Adapter für den Typ-2-Ladeanschluss.
Die kleine Batterie gibt es in Kombination mit dem weiterhin 150 kW/204 PS starken Heckantrieb. Wer den großen Akku will, steigt bei mindestens 210 kW/286 PS ein. Alternativ ist der größere Akku mit den Allradantrieben mit 220 kW/299 PS oder 250 kW/340 PS erhältlich. Letzterer schafft den Sprint von 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden.
Bestellungen sind ab Mai möglich, der Marktstart folgt im Sommer. Die Preise beginnen bei 48.676 Euro.
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