Harte Zeiten erwarten Salzburgs Autofahrer ab dem Herbst. Ausgerechnet während der Neutorsperre setzt die Stadt auf eine weitere Großbaustelle – ebenfalls auf einer wichtigen Durchzugsroute. So beginnen am 1. September umfangreiche Sanierungen am Makartplatz. Von Seite der Schwarzstraße kann der Individualverkehr ab dann bis zum Jahresende gar nicht mehr auf den Platz abbiegen, eine Spur der Schwarzstraße selbst fällt weg.
Busse können nach wie vor über den Makartplatz fahren. Für Anrainer und Lieferanten, die weiter in die rechte Altstadt hinein müssen, bedeutet der erste Bauabschnitt allerdings einen langen Umweg über Auerspergstraße und Dreifaltigkeitsgasse, informiert der Magistrat.
Fußläufig bleibe der Platz erreichbar. Wer kann, solle auf das Fahrrad umsteigen, so die Empfehlung des Podiums, bestehend aus Vertretern der Stadt und der Salzburg AG. Für wen das nicht möglich sei, der müsse die Verzögerungen halt in Kauf nehmen.
Gebaut wird an der Infrastruktur des Platzes – von Kanal über Wasser und Fernwärme bis hin zu Gas, Telekom und Strom. Die Arbeiten, die neun Millionen Euro kosten, erfolgen in Etappen und sollen bis Spätsommer 2029 fertig werden.
Warum ausgerechnet zeitgleich mit der großen Baustelle der Festspiele – inklusive Sperre des Neutors – damit begonnen werden muss, konnte die Stadt nicht beantworten. Es war lediglich die Rede davon, dass diese „komplexe und komplizierte Baustelle“ am Makartplatz seit Jahren geplant worden sei.
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