ÖAMTC warnt vor vorgegaukelten Pannen

27. September 2019 - Krone Zeitung

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Der ÖAMTC warnt derzeit vor vorgegaukelten Pannen auf der Hauptreiseroute in Serbien, der Autobahn A1.

Betrüger würden dabei einen Schaden am Fahrzeug ihrer Opfer vortäuschen und die Abschleppung zu einer Werkstatt organisieren. Für die angeblich erforderliche Reparatur würden sie dann Rechnungen in Höhe von mehreren Hundert Euro ausstellen.

Zuletzt hätten Mitglieder vermehrt derartige Vorfälle gemeldet, bei denen sie Rechnungen bis zu 2000 Euro erhalten haben, so der ÖAMTC. Durch Warnzeichen oder Hupen würden die Betrüger die Lenker auf ein angebliches Problem an ihrem Fahrzeug aufmerksam machen und zum Anhalten auffordern. Anschließend täuschen die Täter einen Schaden am Fahrzeug der Reisenden vor (z.B. Ölverlust am Motor). Wie es scheint, versuchen besonders gewiefte Betrüger sogar mit Hilfe elektromagnetischer Felder die Elektronik des „Opfer-Autos" im Vorbeifahren zu stören.

Dann organisieren die vermeintlichen Helfer ein Abschleppfahrzeug, das dem Klub zufolge oft „zufällig" binnen weniger Minuten an Ort und Stelle ist. Die Reisenden können ihre Fahrt erst fortsetzen, wenn sie die Kosten für die angebliche Reparatur in der angefahrenen Werkstatt, in bar und ohne Rechnung, bezahlen.

ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner rät, in einem solchen Fall im Fahrzeug zu bleiben, Ruhe zu bewahren und weiterzufahren. Im Anschluss könnten sich Reisende selbst eine Werkstatt suchen, wenn sie sichergehen wollen, dass ihr Fahrzeug in Ordnung ist.

 

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