Hyundai Bayon: Design-SUVchen mit Kampf-Namen

03. März 2021 - Krone Zeitung

Hyundai Bayon: Design-SUVchen mit Kampf-Namen

Das kann man als Modelloffensive bezeichnen: Eine Woche nach dem Ioniq 5 feiert der Hyundai Bayon Weltpremiere.

Das B-Segment-SUV für den City-Dschungel ist das nächste Designstück der Koreaner. Und glänzt mit Assistenzsystemen sowie nennenswerter Bodenfreiheit.

Der Name Bayon ist angelehnt an die französische Stadt Bayonne, zwischen der Atlantikküste und den Pyrenäen gelegen. Hyundai sieht sie vor allem als „Ziel für sportliche Menschen, die sich für Aktivitäten wie Segeln und Wandern begeistern" und lässt damit gleich durchblicken, wie das Auto wahrgenommen werden soll: als Lifestyle-Fahrzeug für Städter mit sportlichen Hobbys.

Den meisten Menschen kommt beim Namen Bayonne aber wohl eher das Bajonett in den Sinn, diese Stichwaffe, die auf einen Gewehrlauf aufgepflanzt wird. Sein Name stammt ebenfalls von der Stadt Bayonne, dort ist es nämlich im 17. Jahrhundert erfunden worden. So geht Hyundai also gewissermaßen etwas kriegerisch in den wichtigen Markt der kleinen SUVs.

Viel Design für ein kleines, großes Auto
Die Designer durften jedenfalls aus allen Rohren feuern. Ein mächtiger Kühlergrill mit flachen Lichtschlitzen darüber dominiert die Front, ein angedeuteter Unterfahrschutz macht einen auf böser Kraxler, da fallen die an den Rand gedrängten dreigeteilten Hauptscheinwerfer schon fast nicht mehr auf. Seitlich haben sie ihm eine Vielzahl an Linien eingeprägt, nicht so polarisierend wie beim neuen Hyundai Tucson, aber doch so viele, dass man sich fragen könnte, ob weniger nicht mehr gewesen wäre. Die C-Säule mit der Haifischflosse und dem Bumerang-förmigen Hecklicht erinnert an den Volvo XC40. Die Heckklappe glänzt teilweise in elegantem Glasschwarz, unterbrochen durch eine Leiste, die wie ein Leuchtenband wirkt.

Hyundai i20 auf hoch und stylisch
Basierend auf der gleichen Plattform, auf der auch der i20 sitzt, befindet sich der Bayon auf einer Ebene mit dem konzerninternen Schwestermodell Kia Stonic. Er misst 4,18 Meter in der Länge, 1,76 m in der Breite und ist 1,49 hoch. Mit 17-Zoll-Rädern sind es sogar 1,50 m bis zur Dachkante, in dem Fall beträgt die Bodenfreiheit dann gut 18 Zentimetern, was in diesem Segment beachtlich ist.

Mindestens ebenso beachtlich ist das Kofferraumvolumen von 411 Liter, mit umgeklappter Rückbank 1205 Liter. Auch für die Insassen verspricht Hyundai viel Platz.

Hauptsächlich Dreizylinder-Benziner
Die Motorenpalette stammt - wenig überraschend - vom Hyundai i20: Den Einstieg markiert der nicht sonderlich spritzige 1,2-Liter-Saug-Vierzylinder mit 84 PS und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe. Munterer gehen die Einliter Dreizylinder-Turbos zu Werke, der eine mit 100 PS, der andere - ein 48-Volt-Mildhybrid - mit 120 PS. Der schwächere wird mit manuellem Sechsganggetriebe oder als Siebengang-Doppelkuppler angeboten. Beim 48V-Motor kommt das intelligente Sechsgang-Schaltgetriebe mit elektronisch geregelter Kupplung zum Einsatz. Es entkoppelt den Motor in bestimmten Fahrsituationen und abhängig von der Motordrehzahl vom Getriebe und geht in einen Segelmodus über, sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt.

Was man bei Hyundai bisher nur von den sportlichen N-Modellen kennt: Der Topmotor des Bayon ist mit „Rev Matching" erhältlich. Die Zwischengas-Funktion passt beim Herunterschalten automatisch das Drehzahlniveau des Motors an.

Klingt, als wäre der Hyundai Bayon ein sportliches Auto. Das täuscht aber. Sogar der Spritzigste im Bunde, der starke Benziner mit manuellem Getriebe, braucht für den Sprint von 0 auf 100 km/h mehr als zehn Sekunden. Die mit mindestens 1145 kg nach DIN 25 kg schwerere Automatikversion gönnt sich mit 11,4 Sekunden sogar noch eine Sekunde mehr. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei den Benzinern bei 180+ km/h, das Einstiegsmodell fährt mit 165 km/h hinterher (0-100=13,5).

Verbrauchsdaten hat Hyundai noch nicht genannt, lediglich CO2-Emissionen (außer beim 48V-Motor mit Automatik). Mit 119 bis 131 Gramm CO2 ist der 48-Volt-Motot der sparsamste, umgerechnet sind das 5,0 bis 5,5 l/100 km.

Modernes Infotainment, viele Assistenten
Das Tachoinstrument bildet ein 10,25-Zoll-TFT-Display, optional sitzt ein weiteres als Zentralbildschirm in der Mitte. Serienmäßig (ab dem zweiten Ausstattungsniveau und damit grundsätzlich bei allen Turbomotorisierungen) ist es nur acht Zoll groß, in dem Fall sind aber immerhin Apple CarPlay und AndroidAuto kabellos integriert. Das größere Display bringt den Vorteil des Navigationssystems.

In Sachen Assistenzsysteme ist der Bayon stark aufgestellt, das Angebot der teils serienmäßigen, teils optionalen Helferlein reicht bis zum automatisierten Fahren. Die Autonotbremse bremst auch, wenn man beim Linksabbiegen ein entgegenkommendes Auto übersieht.

Der Hyundai Bayon kommt im Frühsommer 2021 ab 17.990 Euro zu den Händlern (inklusive 2000 Euro Einführungsrabatt). Schon in der iLine genannten und nur für den Einstiegsmotor erhältlichen Basisausstattung serienmäßig sind Tempomat, Autonotbremse, Tempolimitanzeige, Spurhalteassistent, eCall, Klimaanlage, DAB-Audiosystem mit vier Lautsprechern oder auch ein höhenverstellbarer Fahrersitz. Der City-Abbiegeassistent ist erst ab der 2000 Euro teureren Version iLine Plus an Bord.

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