Der chinesische E-Autobauer wolle damit seinen internationalen Absatz ausbauen, berichtete die "Financial Times" (FT) am Mittwoch. "Wir sprechen mit (Volkswagen) darüber, ob es hier in Europa einen geeigneten Standort gibt", sagte Elvis Cheng, Xpeng-Geschäftsführer für Nordosteuropa, auf einer Konferenz der Zeitung. Eine Stellungnahme von VW lag nicht vor.
Xpeng lässt seine Fahrzeuge für den europäischen Markt derzeit beim hiesigen Auftragsfertiger Magna Steyr bauen, stößt dort Cheng zufolge jedoch an Kapazitätsgrenzen. Der chinesische Konzern ziehe zudem den Bau eines neuen Werks in Betracht, da die VW-Fabriken "ein wenig alt" seien, berichtete die "FT" weiter.
VW befindet sich in einem umfassenden Umbau und plant, seine Produktion in Europa zurückzufahren sowie Zehntausende Stellen abzubauen. Konzernchef Oliver Blume hatte Ende April erklärt, das Unternehmen prüfe, ob es für chinesische Partner Möglichkeiten gebe, ungenutzte Kapazitäten in Europa zu übernehmen.
Die beiden Autobauer kooperieren in China. Volkswagen hatte 2023 rund 700 Millionen Dollar in eine Beteiligung von fünf Prozent an Xpeng investiert. Seit Kurzem läuft in der Volksrepublik das erste gemeinsam entwickelte Fahrzeug vom Band. Xpeng ist nach der Kürzung von Elektroauto-Subventionen auf dem chinesischen Heimatmarkt verstärkt auf das Exportgeschäft angewiesen.
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