Aktuelle BMW-Rückrufaktionen: Diese Modelle sind betroffen

14 hours ago - 15. February 2026, autozeitung
Aktuelle BMW-Rückrufaktionen: Diese Modelle sind betroffen
BMW ruft hunderttausende Autos wegen einem möglicherweise defekten Starter zurück. Diese und weitere Rückrufaktionen von BMW nennt die AUTO ZEITUNG hier!

BMW-Rückruf 2026: Starter-Probleme bei vielen Modellen

Im Februar 2026 startet BMW einen umfangreichen Rückruf für mehrere Baureihen. Weltweit müssen hunderttausende Fahrzeuge in die Werkstätten, 28.582 davon in Deutschland. Vom Rückruf betroffen sind zahlreiche Baureihen, darunter das 2er Coupé, mehrere Varianten von 3er, 4er und 5er, der 6er Gran Turismo, die 7er Limousine sowie die SUV-Modelle X4, X5 und X6 und der Roadster Z4. Grund ist ein möglicher Verschleiß im Magnetschalter des Starters. Laut BMW kann dies zu Kurzschlüssen und einer lokalen Überhitzung führen, im schlimmsten Fall besteht Brandgefahr während des Fahrbetriebs. Ob das eigene Fahrzeug von der Maßnahme betroffen ist, können Halterinnen und Halter online auf einer speziellen BMW-Rückrufwebsite überprüfen. Dafür wird die Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN) benötigt.

BMW-Rückrufe 2025: Drohende Brandgefahr & Probleme mit dem Anschnallgurt
Im Oktober 2025 startet BMW Medienberichten zufolge eine Rückrufaktion für den BMW 1er, von der in Deutschland rund 2300 Fahrzeuge betroffen sind. Auch die Auslieferung neuer Fahrzeuge sei vorübergehend gestoppt. Betroffen ist ausschließlich die aktuelle Modellgeneration F70 (Produktionsbeginn 2024), bei der ein technischer Mangel am Rückhaltesystem der Sicherheitsgurte nicht ausgeschlossen werden kann. Ob das eigene Fahrzeug in die Maßnahme fällt, lässt sich über die Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN) im offiziellen BMW-Rückrufportal prüfen. Ist dies der Fall, erfolgt eine Einladung in eine autorisierte BMW-Werkstatt, wo das komplette Gurtsystem kostenfrei ersetzt wird. In der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) taucht der Vorgang bislang nicht auf (Stand: Oktober 2025).
BMW startet im September 2025 einen großen Rückruf, der in Deutschland rund 136.500 Fahrzeuge betrifft. Betroffen sind Modelle aller Baureihen, produziert zwischen dem 28. September 2015 und dem 7. September 2021, bei denen Wasser in den Starter eindringen kann. Durch Korrosion besteht die Gefahr von Startproblemen, Kurzschlüssen oder Überhitzung – im schlimmsten Fall kann sogar ein Fahrzeugbrand entstehen. Besonders ungünstig: Der Brand kann erst Stunden nach dem Auslösen entstehen – also auch im geparkten Zustand. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt BMW betroffenen Fahrzeughalter:innen, ihr Fahrzeug nicht in Garagen oder unmittelbar an Gebäuden abzustellen, bis die Reparatur erfolgt ist. Die betroffenen Fahrzeughalter:innen werden per Post vom Kraftfahrt-Bundesamt kontaktiert und gebeten, die Werkstatt für den kostenfreien Austausch aufzusuchen.

BMW-Rückrufe 2024: Unzulässige Abschalteinrichtung, defekte Kühler & Bremsanlagen sowie Airbag-Probleme
Der nächste Rückruf von BMW im Juli 2024 bezieht sich auf die zwischen 2010 und 2017 gebaute X3-Generation F25. Konkret: Fahrzeuge, die im Zeitraum 2010 bis 2014 vom Band gelaufen sind, stehen laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im Verdacht, eine unzulässige Abschalteinrichtung zu haben. Weltweit sind rund 187.000 X3 betroffen, in Deutschland knapp über 45.000. Der Hersteller tauscht bei den genannten Modellen den AGR-Kühler inklusive der Ventile, den Heißfilm-Luftmassensensor und nötigenfalls das Reinluftrohr. Außerdem programmiert die Werkstatt die Steuergeräte neu. Das KBA führt den Rückruf unter der Referenznummer 14099R, Betroffene können sich unter der Nummer 089 125 016 175 weitere Informationen geben lassen.

BMW startet im Juni 2024 eine Rückrufaktion und bringt Dieselmodelle fast aller Baureihen der Produktionsjahre 2021 und 2022 in die Werkstätten zurück. Der Grund dafür ist ein defekter Kühler in der Abgasrückführung (AGR) bei Dieselfahrzeugen mit den Motoren N47, N57 und B47. Im Extremfall kann dieser Defekt wegen Anschmelzungen im Ansaugkrümmer laut BMW zu einem Brand führen. Nachdem das Problem bereits Ende 2020 aufgetreten war, kommen nun potenziell weitere knapp 298.500 Autos hinzu – schon im März 2024 zählte die Rückrufaktion rund 800.000 Fahrzeuge. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sind auch Minis mit Dieselmotoren und BMW-Modelle mit quer eingebauten Selbstzündern betroffen.

Aufgrund eines möglichen Defektes an der Bremsanlage ruft BMW im März 2024 knapp 47.000 Fahrzeuge in Deutschland zurück. Vom Rückruf betroffen sind zehn Baureihen, die nach Juni 2022 und bis Januar 2024 produziert wurden. Hier können Brems-Regelfunktionen wie das Antiblockiersystem (ABS) und die dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) zu Problemen führen.

Erst kurz zuvor hat der Automobilhersteller in Deutschland 70.000 Fahrzeuge aufgrund von Airbag-Problemen zurückrufen müssen. So waren von diesem Rückruf unter anderem die 1er-, 3er und X3-Reihe der Baujahre 2004 sowie 2005 betroffen, aber auch X5/X5 M, X6/X6 M, 5er, 7er sowie ein Modell von Rolls-Royce. Hier könnte es einen Defekt am Gasgenerator des Fahrerairbags geben, der beim Auslösen zu einem unkontrollierten Entfalten führen kann. Mit den Airbag-Systemen des japanischen Unternehmens Takata gab es bereits mehrfach Schwierigkeiten. BMW kontaktiert die Kunden:innen, die zeitnah einen Termin in einer Werkstatt ausmachen sollten.

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