VW Tiguan Allspace: Update wird nicht jeden freuen

13. Mai 2021 - Krone Zeitung

VW Tiguan Allspace: Update wird nicht jeden freuen

Nach dem Update für den VW Tiguan im Herbst 2020 ist jetzt sein großer (bzw. verlängerter) Bruder dran: Die Wolfsburger legten Hand an den VW Tiguan Allspace und übernahmen vom Facelift-SUV das überarbeitete Design, die neuen Bedien- und Assistenzsysteme sowie Premium-Features wie LED-Matrix-Scheinwerfer.

Leider halten auch die neuen Bedienelemente samt Touchslidern Einzug. Die sind zwar modern, aber nicht so gut zu bedienen wie die ausrangierten Regler und Knöpfe.

Unverändert bleiben die Tugenden als Raumfahrzeug: In fünfsitziger Konfiguration bietet der Allspace 760 bis 1920 Liter Kofferraumvolumen, der Siebensitzer fasst 700 bis 1755 Liter. Die optionalen Sitze in Reihe drei sind wie die Rücksitzbank und -lehne in der zweiten Reihe umklappbar. Sie lassen sich bündig im Laderaumboden versenken und schaffen so eine ebene Ladefläche.

Der Tiguan Allspace wächst mit der überarbeiteten Front designbedingt auf eine Länge von 4,72 Meter (plus 22 mm), sie ist am eigenständigen Kühlergrill und der neuen Lichtsignatur erkennbar. Erstmals sind LED-Matrix-Scheinwerfer verfügbar, außerdem die mittlerweile fast schon inflationär verwendeten Wischblinker.

Zwei Ausstattungsvarianten stehen zur Wahl
Künftig gibt es in Österreich die Versionen „Life“ und „R-Line“. Sportlich orientierte Fahrer wählen die Version „R-Line“ mit 19 oder 20 Zoll großen Rädern und dem „Digital Cockpit Pro“. Allerdings ist zu empfehlen, die Touch-Bedienung am hier serienmäßigen Multifunktions-Leder-Sportlenkrad auszuprobieren: die ist nicht jedermanns Sache.
Für den Komfort können in der Ausstattung Life Vordersitze in der ergoActive-Ausführung mit einer elektrisch einstellbaren 4-Wege-Lordosenstütze und Massagefunktion geordert werden.

Die Steuerung sämtlicher Klima-, Heiz- und Lüftungsfunktionen der serienmäßigen Drei-Zonen-Klimaautomatik erfolgt über ein neues digitalisiertes Modul in der Mittelkonsole. Touchflächen und Slider übernehmen die Funktion von Drehreglern und Tasten, auch das ist nicht unbedingt ein Fortschritt.
Informationen erhält der Fahrer auf Wunsch über das vollfarbige Head-up-Display. Dieses projiziert relevante Informationen wie Geschwindigkeit, Routenhinweise und Warnmeldungen in den Sichtbereich des Fahrers. Der bereits bewährte optionale Anhängerrangierassistent „Trailer Assist“ unterstützt bei Rangiervorgängen mit einem Anhänger. Die Anhängelast mit Allradantrieb beträgt bis zu 2,5 Tonnen.

Der Tiguan Allspace erhält zahlreiche neue Infotainmentsysteme (MIB3 der neuesten Generation), die online mit verschiedensten Services und Dienstleistungen vernetzt sind. Eine Online-Connectivity-Unit (OCU) mit integrierter eSIM ermöglicht das Nutzen der Online-Dienste von „We Connect“ (für eine zeitlich unbegrenzte Nutzung vorbereitet) und „We Connect Plus“ (in Österreich zur kostenfreien Nutzung für drei Jahre vorbereitet). Features wie natürliche Sprachsteuerung, Zugriff auf Streaming-Dienste und eine cloudbasierte Personalisierung erweitern je nach Ausstattung die MIB3-Systeme. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren jetzt kabellos.


Gegen Aufpreis gibt es die Funktion des teilautomatisierten Fahrens.


Anders als die Kurzversion wird der lange Tiguan weiterhin nicht mit Hybridantrieb, 48-Volt-Mildhybrid oder als R-Version verfügbar sein. Die Motoren bleiben konventionell und bodenständig und der Allspace ein klassisches Dieselauto. Wie bisher stehen deshalb die beiden 2.0 TDI mit 150 PS und 200 PS und Twin-Dosing-Abgasreinigung zur Wahl. Beide Selbstzünder bleiben weiterhin mit DSG zwangsgekoppelt, Allrad ist bei 150 PS optional, bei 200 PS Serie. Ebenfalls erhältlich sind die drei Benziner mit 150 PS, 190 PS sowie 245 PS.

Viele der Updates sind echte Bereicherungen, aber die Änderung der Bedienung ist wenig segensreich. Was das betrifft, haben die Wolfsburger den Tiguan Allspace regelrecht vermodernisiert.

Der Bestellstart erfolgt in einigen Wochen, dann werden auch Preise bekannt gegeben.

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