Mustang Dark Horse SC: Kompressor für den V8-Überlebenden

6 Tage, 14 Stunden her - 22. Januar 2026, autozeitung
Mustang Dark Horse SC
Mustang Dark Horse SC
Für diejenigen, denen der V8-Sauger im Dark Horse nicht reicht, hat Ford nun ein neues Pferd im Stall: den Mustang Dark Horse SC mit Kompressor! Technische Daten und Preis sind noch offen, dürften jedoch ins Schwarze treffen.

Zwischen dem 453 PS (333 kW) starken Dark Horse und dem 826-PS-Monster GTD (607 kW) klafft im derzeitigen Ford Mustang-Portfolio noch eine gewaltige Lücke. Das soll sich im Sommer 2026 mit der US-Einführung des Dark Horse SC ändern – SC steht dabei für „Supercharged“, also mit Kompressoraufladung. Konkrete technische Daten stehen zwar noch aus, allerdings sind die 5,2 l Hubraum bestätigt, die wir bereits aus dem exklusiven Tracktool GTD kennen. Über 700 PS (515 kW) wirken also realistisch.

Der GTD begeisterte bei unserer Testfahrt zwar auf der Rennstrecke, bleibt mit limitierter Stückzahl und Preisen jenseits der 300.000 Euro allerdings wenigen Glücklichen vorbehalten. Das dürfte beim Dark Horse SC anders aussehen – einen Preis kommuniziert Ford zwar nicht, wir rechnen allerdings mit einer Summe, die eher Richtung Pony Car tendiert als Richtung Italo-Exot. Wie es um einen Europastart steht, ist nicht überliefert, hiesige Abgasregularien dürften es dem traditionell wenig effizienten Kompressor jedoch schwer machen.

Mustang Dark Horse SC: Verbessertes Chassis & optionales Track Pack
Einige Schmankerl verrät der Hersteller bereits bei der Präsentation des Ford Mustang Dark Horse SC. So setzt die Kompressor-Variante auf ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und bringt einige Änderungen an Chassis und Fahrwerk mit. Dazu gehören etwa adaptive Dämpfer, eine veränderte Federrate, Schmiedeteile an der Radaufhängung, andere Achsschenkel und eine Magnesium-Domstrebe. Auch Kühlung und Aerodynamik geht es mit einer neuen Alu-Motorhaube samt XXL-Lufthutze an den Kragen.

Wer es noch schärfer mag, würzt mit dem optionalen Track Pack nach. Hier wirft Ford Carbon-Felgen und Carbon-Keramik-Bremsen aus dem Hause Brembo in die Waagschale, um das Gewicht um rund 68 kg zu reduzieren. Dazu kommt unter anderem ein Ducktail, das die Aerodynamik auch ohne größeren Spoiler oder steileren Anstellwinkel verbessern soll. Michelin Pilot Sport Cup2 R-Reifen wollen für die nötige Verzahnung mit dem Asphalt sorgen.

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