Komplettes Redesign für kleinen SUV

4 Wochen, 1 Tage her - 26. März 2024, auto motor und sport
Komplettes Redesign für kleinen SUV
Der Kicks ist der kleinste Nissan-SUV im US-Programm. Die jetzt vorgestellte Neuauflage wird kastiger sowie größer und kommt optional mit Allrad.

Bislang führte Nissan in den USA den aus Südamerika bekannten Kicks als kleinstes SUV-Modell im Programm. Die Baureihe erhält jetzt ein umfangreiches Redesign zum neuen Modelljahr. Das lässt den kleinen SUV deutlich eckiger werden; zudem sorgen die neuen Linien für mehr Länge und Breite. Höhe und Radstand bleiben unverändert. Seine offizielle Premiere feiert der neue Nissan Kicks auf der New York Auto Show.

Wird bulliger und kantiger

Der neue 4,36 Meter lange Kicks setzt auf eine steil im Fahrtwind stehende Front mit hoch angesetzter, flach verlaufender Fronthaube. Das Grillgitter mit vier quer verlaufenden Lamellen zieht sich über die gesamte Front und läuft seitlich in die LED-Tagfahrleuchten sowie die schlitzförmigen LED-Hauptscheinwerfer aus. Zentral platziert, trägt er das Nissan-Logo. Nach unten rundet die Front ein Spoiler mit Rautenmuster ab, das auch auf den ausgestellten Seitenschwellern aufscheint.

Für einen bulligen Auftritt sorgt zudem die hoch angesetzte, waagrecht verlaufende Gürtellinie. Das farblich vom Karosseriegrundkörper abgesetzte Dach fällt in einem sanften Bogen Richtung Heck ab. Die C-Säule prägt ein schwarzer Glas-Einsatz, der mit dem neuen Modell allerdings deutlich gewachsen ist. Die weiter ausgestellten Schulterpartien sorgen für einen kräftigeren Look am Heck. Die mit LED-Technik bestückten Rückleuchten laufen nun L-förmig in die mit einer Abrisskante versehene Heckklappe hinein. Je nach Ausstattung rollt er auf 16, 17 oder 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen.

Größerer Verbrenner, Allrad optional

Deutlich weiterentwickelt hat sich der Nissan Kicks auch auf der Antriebsseite. Der 122 PS und 155 Nm starke 1,6-Liter-Vierzylinder-Saugbenziner ist Geschichte. Jetzt sitzt unter der Haube ein Zweiliter-Aggregat, das aus seinen vier Zylindern 141 PS und 190 Nm Drehmoment holt. Von Elektrifizierung keine Spur. Geschaltet wird immer über ein CVT-Getriebe. Neu ist der optionale Allradantrieb, der die Frontantriebsvariante ergänzt, allerdings ebenso spürbar Kofferraumvolumen kostet.

Innen digitaler

Komplett renoviert präsentiert sich auch der Innenraum. Die Armaturentafel setzt auf horizontale Linien. Die Displays für Kombiinstrument und Infotainment-System vereint Nissan unter einer gemeinsamen Glasscheibe. In der Basisversion messen beide Bildschirme sieben Zoll in der Diagonale, in der Top-Ausstattung legen beide Monitore auf jeweils 12,3 Zoll zu. Smartphones werden per Apple Carplay und Android Auto eingebunden. Vier USB-C-Anschlüsse versorgen mobile Endgeräte, zudem gibt es in der Mittelkonsole in den gehobenen Ausstattungen ein induktives Ladefach. Die Mittelkonsole an sich wurde breiter und bietet größere Cupholder. Zugelegt an Volumen haben auch die Türstaufächer.
Neue Sitze in beiden Reihen sorgen zusammen mit den gewachsenen Außenmaßen für ein luftigeres Raumgefühl im Cockpit. Auf das zahlt ebenfalls das optionale Glaspanoramadach ein. Das Kofferraumvolumen wächst auf bis zu 850 Liter, lässt sich aber durch eine umlegbare Rücksitzlehne erweitern.

Im "Safety Shield 360"-Paket packt Nissan zahlreiche Assistenzsysteme zusammen. Weitere Helfer sind dem Top-Ausstattungsniveau, dann aber als Serienumfang, vorbehalten. In den US-Handel kommt der neue Nissan Kicks in den drei Ausstattungslevels S, SV und SR – Letzteres mit betont sportlicher Ausrichtung. Zu haben ist er ab Sommer 2024, dann bereits als 2025er-Modell. Preise nennt Nissan noch nicht. Der Vorgänger war ab umgerechnet rund 19.500 Euro zu haben.

Fazit
Nissan hat in den USA den neuen Kicks auf den Markt gebracht. Der Einstiegs-SUV der Japaner wird kantiger sowie innen und außen größer. Größer und stärker wird auch der Vierzylinder-Benziner. Mehr Grip verspricht der ergänzte optionale Allradantrieb.

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