Knalleffekt! So schauen die F1-Renner ab 2022 aus

16. Juli 2021 - Krone Zeitung

Knalleffekt! So schauen die F1-Renner ab 2022 aus

Die Formel 1 hat vor dem Grand Prix von England in Silverstone ein erstes Modell der neuen Rennwagen-Generation vorgestellt!

 „Es sind nur noch 170 Tage bis zum Start von 2022, dann werden wir diese neue Generation von Formel-1-Autos auf der Strecke sehen“, sagte Formel-1-Direktor Ross Brawn am Donnerstag. Der Bolide mit 18-Zoll-Reifen und einer vereinfachten Aerodynamik soll weniger aggressive Luftverwirbelungen zur Folge haben und damit das Hinterherfahren erleichtern ...

Obwohl wir 2021 bisher einen tollen Zweikampf gesehen haben, ist es mit diesen Autos noch immer schwierig, im Rennen dicht hintereinander zu fahren. Die neuen Regeln ab 2022 zielen auf dieses Problem ab und ermöglichen engere Zweikämpfe und mehr Rad-an-Rad-Action“, führte Brawn aus.

Im Zusammenspiel werden die neuen Aerodynamik-Regeln und die finanziellen Regeln, in Form der Kostenobergrenze, den Boden für eine ausgeglichenere Weltmeisterschaft bereiten.“

Kernpunkte des neuen Designs sind neben den größeren Reifen ein wesentlich simpler aufgebauter Frontflügel sowie ein vereinfachter Unterboden, der die Bedeutung des „Ground Effect“ steigern wird.

Alle Formen des Autos wurden gestaltet, um den Luftstrom zum hinteren Auto zu verbessern und das Rennfahren zu verbessern“, sagte Nikolas Tombazis, der für Technik hauptverantwortliche Funktionär beim Automobil-Weltverband FIA. „Wir glauben, das ist ein fantastisches Rennauto“, betonte Brawn.

Formel 1: Das neue Format birgt auch ein Risiko

In Silverstone kommt es zur großen Premiere in der Formel 1! Das neue Qualifying-Format birgt jedoch auch ein Risiko. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur und Formel-1-Experte Richard Köck.

„Auf den ersten Blick halte ich nicht viel davon“, meinte Toto Wolff zum neuen Qualifying-Modus, der in Silverstone seine Premiere feiert. „Das kann am Samstag langweilig, zum D-Zug-Rennen werden, weil niemand zu viel Risiko nehmen will. Was, wenn Favoriten wie Verstappen, Hamilton oder Norris über den Haufen gefahren werden, am Sonntag gar nicht oder von ganz hinten starten müssen? Da sind große Risikofaktoren“, so Wolff. „Auf der anderen Seite gibt es drei Tage mit attraktiven Highlights. Das kann schon interessant werden.“

Die Herangehensweise der Teams wird sich dadurch freilich auch ändern. „Wir werden in den beiden freien Trainings in erster Linie aufs Renn-Set-up hinarbeiten“, so Wolff.

So sieht der neue Modus aus
Wie sieht dieses neue Format nun genau aus? Der Freitag beinhaltet ein freies Training (60 Minuten) und das Qualifying wie bisher in drei Abschnitten. Der Schnellste steht am Samstag auf der Pole.

Am Samstag folgt nach dem freien Training (60 Minuten) das Sprint-Qualifying: 100 km Renndistanz oder 17 Runden, freie Reifenwahl, kein vorgeschriebener Stopp. Die Top 3 erhalten für Fahrer- und Marken-WM drei, zwei bzw. einen Zähler. Aus dem Ergebnis ergibt sich die Startaufstellung für den sonntägigen Grand Prix.

„Ist falsch!“ Vettel schimpft auf neue Pole-Regeln

Sebastian Vettel hält es für falsch, dass der Gewinner des neuen Formel-1-Sprints die Poleposition bekommt! Das sei eine „neue Disziplin“, bemerkte der 34-Jährige am Donnerstag vor dem Grand Prix in Großbritannien ...

Die Motorsport-Königsklasse experimentiert in Silverstone mit einem neuen Format. Die übliche Qualifikation mit den drei K.-o.-Runden wird auf Freitagabend vorgezogen. Dafür gibt es am Samstag den neuen Sprint über 100 Kilometer, der die Startaufstellung für den Grand Prix am Sonntag (16 Uhr) ermittelt.

„Ich denke, das ist falsch“, befand Aston-Martin-Pilot Vettel. Die Poleposition sollte an den Fahrer gehen, der in der Qualifikation die schnellste Runde fährt. „Es wird allmählich etwas verwirrend“, meinte Vettel. „Wenn es eine einmalige Sache ist, richtet es nicht viel Schaden an.“ Die Formel 1 will heuer noch an weiteren zwei Grand-Prix-Wochenenden das neue Format testen.

Insgesamt begrüßt Vettel das Experiment. „Etwas Neues kann immer aufregend sein“, meinte der viermalige Weltmeister. Dass nur noch zwei jeweils einstündige Trainings bleiben, findet er eher positiv. „Am Ende mag ich es, weil man weniger in der Garage abhängt und mehr auf der Strecke ist“, sagte Vettel.

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