Chipkrise wirbelt meistverkaufte Autos durcheinander

11. November 2021 - oe24

Chipkrise wirbelt meistverkaufte Autos durcheinander

Sattes Minus im Oktober – VW-Marken hart getroffen - alternative Antriebe erstmals vor Benzinern.

Aufgrund der  Chipkrise  gab es am  heimischen Automarkt  im Oktober ein großes Minus. Dabei zeigt sich, dass einige Hersteller und/oder Modelle vom weltweiten Halbleitermangel besonders stark betroffen sind. Teils steht die Auto-Hitparade förmlich Kopf. Zudem scheinen die Autobauer Fahrzeuge mit alternativem Antrieb in der Produktion zu bevorzugen. Denn diese erreichen einen Höchststand beim Marktanteil.

Alternative Antriebe am Vormarsch
Laut den Zahlen der Statistik Austria vom Mittwoch ist die Zahl der neu zugelassenen Pkw im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um satte 39,2 Prozent gesunken. Der Anteil an alternativen Antrieben (Elektro/Hybrid) erreichte bei den Neuzulassungen in diesem Monat 44,8 Prozent. Damit lagen sie sogar um rund 10 Prozent über dem Anteil von Benzinern (33,9 Prozent). Außerdem war ihr Marktanteil zwei Mal höher als der von Diesel-Pkw (21,3 Prozent). Reine Elektroautos wurden 2.323 verkauft. Ihr Marktanteil stieg somit auf 15,7 Prozent. Insgesamt wurden im Oktober 14.755 neue Pkw zugelassen.

Marken-Ranking
Bei den Marken kann Volkswagen  zwar seine Spitzenposition verteidigen, fährt jedoch eine Minus von 50,7 Prozent ein. Die Tochtermarken  Skoda  (Platz 2, -58,6 Prozent) und Seat  (Platz 16, -71,6 Prozent) erwischt es noch heftiger. Da das Minus mit 39,1 Prozent auch bei  Audi  heftig ausfällt, dürfte der VW-Konzern von der Chipkrise besonders hart getroffen sein. Insgesamt verzeichneten im Oktober aber alle Marken einen Absatzrückgang. Vergleichsweise glimpflich kamen  Hyundai ,  Mercedes , Kia , Suzuki  und  Volvo  davon.

Marken-Ranking
Bei den Marken kann  Volkswagen  zwar seine Spitzenposition verteidigen, fährt jedoch eine Minus von 50,7 Prozent ein. Die Tochtermarken  Skoda  (Platz 2, -58,6 Prozent) und  Seat  (Platz 16, -71,6 Prozent) erwischt es noch heftiger. Da das Minus mit 39,1 Prozent auch bei  Audi  heftig ausfällt, dürfte der VW-Konzern von der Chipkrise besonders hart getroffen sein. Insgesamt verzeichneten im Oktober aber alle Marken einen Absatzrückgang. Vergleichsweise glimpflich kamen  Hyundai ,  Mercedes , Kia ,  Suzuki  und  Volvo  davon.

Modell-Ranking
Im Modell-Ranking macht sich der Absatzeinbruch der VW-Marken besonders deutlich bemerkbar. Normalerweise landen hier regelmäßig sieben bis acht Modelle unter den Top 10. Im Oktober waren es nur zwei: VW Bulli (Platz 3) und Skoda Octavia (Platz 9). Der VW Golf, der rund 40 Jahre durchgehend das meistverkaufte Auto Österreichs war, schafft es nicht einmal unter die Top 10. Auf den ersten beiden Plätzen landen der Fiat 500 und der Ford Kuga.

Elektroautos
Bei den reinen Stromern gibt es eine ähnlich große Überraschung. Denn hier dominierte in Österreich zuletzt Tesla . Doch der US-Autobauer ist weder im Oktober weder bei den Marken noch bei den Modellen unter den Top 10. Bei den Marken landen VW, Hyundai und Kia auf dem Podium. Die drei meistverkauften E-Autos waren der Hyunai Ioniq, der VW ID.4 und der Skoda Enyaq iV.

Fazit
Die Chiprkise wirbelt die heimischen Neuzulassungen ordentlich durcheinander. Da Experten frühestens im Sommer 2022 mit einer Entspannung der Halbleiterknappheit rechnen, dürfte es in den nächsten Monaten ähnlich turbulent zugehen.

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